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„Krankheit ist nichts anderes als ein Versuch des Körpers krankmachende Stoffe loszuwerden.“
Thomas Sydenham (1624-1689)

Unser Körper wird täglich mit einer Unmenge an körperfremden Stoffen konfrontiert. Die Frage ist nicht „ob“, sondern „wie viele“ Gifte wir täglich aufnehmen. Unsere Ausscheidungsorgane sind hier schnell überfordert, nur einen Bruchteil kann der Körper verarbeiten bzw. ableiten. Daher lagert der Körper diese Giftstoffe im Bindegewebe, im Fettgewebe, im Gehirn oder in den Blutgefäßen ab. Diese Ablagerungen hemmen wiederum den Transport von Sauerstoff und Nährstoffen zu den Zellen. Die Folgen sind reduzierte Leistungsfähigkeit bis hin zu Schmerzen und chronischen Krankheiten, wie z. B. Allergien, Bluthochdruck, Demenz, Autoimmunkrankheiten, Krebs etc.
Durch bestimmte Ableitungsmethoden, Naturheilmittel, Vitalstoffe, Enzyme wird der Abtransport der Giftstoffe erleichtert, die Ausleitungsorgane werden angeregt, das Immunsystem wird gestärkt und der Körper kann wieder auf Heilreize reagieren.
Aschner Ausleitungsverfahren
In meiner Naturheilpraxis kommen zur Unterstützung der Entgiftung „Aschner Ausleitungsverfahren“ zur Anwendung. Diese wurden vom Gynäkologen Bernard Aschner (1889-1960) durch intensive Forschung aus den alten Heilverfahren weiterentwickelt.
Leider sind diese hochwirksamen Verfahren, mit denen früher tatsächlich Ärzte gearbeitet haben, fast in Vergessenheit geraten. Bernhard Aschner erkannte: »Die Medizin der alten Ärzte wurde nicht abgeschafft, weil neue Methoden sich als besser erwiesen, sondern weil sie alt war.«
Folgende Aschner Ausleitungstherapien wende ich an:
Baunscheidt-Therapie
Hierbei wird ein Hautareal mit einem sogenannten Vitralisator (»Nadelrolle«) genadelt. Anschließend wird das sogenannte »Baunscheidt- Öl« aufgetragen. Dadurch entsteht ein Heilausschlag (Quaddeln, ähnlich einer Brennessel-Reaktion), der ca. 30 Minuten andauert. Das Hautareal wird dadurch stark durchblutet und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert. Diese Reaktionsbereitschaft des Körpers hält ca. 24 Stunden an.
Schröpfkopf-Therapie
Beim Schröpfen werden Schröpfköpfe so auf Hautareale (Reflexzonen) aufgesetzt, dass hierbei ein Unterdruck entsteht. Die Reflexzonen werden hierdurch aktiviert und stimulieren die den Reflexzonen zugehörigen Organe. Dieses Konzept ist auch von der Schulmedizin anerkannt (Stichwort Head’sche Zonen).
Bei bestimmten Indikationen wird eine Schröpfkopfmassage durchgeführt, bei der die Haut vorher mit Öl eingerieben wurde.